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Sieben Punkte zum Einsatz externer Fachkompetenz

Die Zeiten, als Finanzvorstände alles selbst wussten, sind längst vorbei. Wettbewerbsdruck von außen und Missmanagement im Innern haben dazu geführt, dass es mittlerweile fast schon zur Umkehr der alten Paradigmen kommt: Bei zahllosen Entscheidungen wird externes Wissen hinzugezogen, selbst dann, wenn die Problemlösungskompetenz im Hause vorhanden wäre. Die Grundfrage ist also: Wann sind externe Berater eigenen Mitarbeitern vorzuziehen?

1. Wenn sich das eigentliche Problem hinter unklaren Symptomen verbirgt.
Hier ist die Gefahr groß, dass interne Machtstrukturen zur Verschleierung beitragen und sich aufwändige Maßnahmen nachträglich als nutzlos herausstellen. Der objektive Dritte kann mit erprobten Hilfsmitteln die wirklichen Ursachen aufspüren.

2. Wenn für die interne Lösung des Problems keine Zeit ist.
Oftmals sind zwar die Probleme erkannt, aber ihre Lösung muss hinter dem laufenden Geschäft zurückstehen. Der Externe stellt sich der Aufgabe zu 100 % und gelangt durch die Ähnlichkeit mit anderen Fällen schneller zur Problemlösung.

3. Wenn erweiterte Fachkenntnisse erforderlich sind.
Beim Aufbau eines Management-Informations-Systems oder eines Unternehmens-Verbunds ist die hauseigene Finanzabteilung oftmals überfordert, während dies für spezialisierte Berater Routine ist. Das finanzielle Risiko einer Fehlentscheidung ist meist um ein Vielfaches höher als das Beraterhonorar.

4. Wenn Probleme nur im Systemzusammenhang lösbar sind.
Teiloptimierung in bestimmten Bereichen führt oft zur Verschiebung statt zur Lösung von Problemen.

5. Wenn Problemlösungen Neutralität verlangen.
Bei Entscheidungen, die verschiedene Parteien betreffen, sollte eine Win-Win-Solution oberstes Ziel sein. Hier hat die Empfehlung eines nicht Betroffenen die größte Chance, akzeptiert zu werden.

6. Wenn neuartige Lösungen gefragt sind.
Berater arbeiten in verschiedensten Branchen und finden Lösungen, die sich in anderen Branchen bereits bewährt haben.

7. Wenn die Lösung des Problems schwer durchsetzbar ist.
Es ist oft leicht, Verbesserungen vorzuschlagen, aber fast unmöglich, sie im laufenden Betrieb praktisch umzusetzen. Deshalb wird - meist als Folgeauftrag eines Beratungsprojekts - auch in der Implementierungsphase ein Externer eingesetzt, um Widerstände aufzulösen und Notwendigkeiten überzeugend darzustellen. Ganz generell gilt: Je vielschichtiger das Problem, desto breiter muss auch das Kompetenzspektrum des verpflichteten Beraters sein. Umgekehrt: Je spezieller die Fragestellung, desto mehr kommt es auf den einzelnen Fachmann an.
 
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